(Passend zum Beitrag gibt es was neues für die Ohren. Einfach links auf “Play” drücken beim CD Cover – gratis download über den Link) und jetzt kommt auch wirklich der Beitrag…
Das Pech am Erfolg, ein Titel den man am Anfang gar nicht richtig versteht und dann sofort damit anfängt, etwas hinein zu interpretieren. Hast auch du dir vorhin gerade darüber Gedanken gemacht, was ich damit meinen könnte?
Was ich damit gemeint habe ist so simpel wie einfach. Ich erkläre euch es erst einmal anhand von einem Bild, welches Wir noch alle in Erinnerung haben.
Als kleiner Junge oder junge Frau haben Wir Uns immer Dinge gewünscht. Doch die Sachen, an die Wir hätten rankommen können waren nie so wirklich interessant. Nein, es waren die schier unmöglich zu erreichenden Sachen, die Uns gefesselt haben. Eine Märklin Eisenbahn welche Unser Taschengeld für mind. 20 Jahre gekostet hat. Oder eine Lego Packung, bei der man wusste dass der Papa diese nur kauft, wenn auch der Götti und der Onkel dazu beitragen… diese Sachen waren für mich immer die interessantesten Dinge.
Meine Mutter meinte dann jeweils, das ich mir von meinem Taschengeld ja die kleine Legopackung kaufen könne – doch die war öde, die war zu einfach zu erreichen. Dieser kleine Ferrari aus 5 Bauteilen war nunmal nicht so interessant wie dieser, der aus 980 Teilen bestand. DIESEN wollte ich haben (Ich hab Ihn übrigens nie bekommen und mit 17 habe ich Ihn mir dann gekauft – vollkommen blöde als 17 Jähriger sowas zu kaufen, doch ich hatte mir damit einen Kindheitswunsch erfüllt, welchen ich nie vergessen habe).
Heute, einige Jahre später und um viele Lebenserfahrungen reicher ist es nicht anders. Doch aktuell sind es keine Lego mehr, die mich faszinieren. Aktuell sind es eher Berufliche Ziele, Frauen und das Leben als solches.
Bei den beruflichen Zielen und beim Leben als solches bin ich auf dem Weg, den ich mir wünsche und ich bin damit glücklich. Es ist herausfordernd manche Dinge auch anstrengend, doch ich bin auf einem guten Weg.
Das ich auf einem guten Weg bin, merken scheinbar auch die Frauen. Es ist nicht mehr so, das ich mich herausgefordert fühle um eine Frau zu erobern. Nein, irgendwie wurde es zu einfach und Frauen von denen ich vor einigen Jahren nicht einmal gewagt hätte zu träumen, bemühen sich um mich. HEY, FALSCHE ROLLENVERTEILUNG. Ich bin ein KERL, ich will EROBERN.
Ja, ich habe manchen Frauen in den letzten Monaten gesagt, das Sie sich um mich zu bemühen hätten. Ich war Arschloch genug, um Forderungen zu stellen, deren Folgen ich nicht abgesehen habe.
So kommt es, bin ich heute in der Situation das sich manche Frau um mich bemüht und ich gelangweilt hier sitze und mir in aller Ruhe Plus und Minuspunkte einer Frau aufliste und dann vergleiche. Wer passt besser in mein Leben? Wessen lachen finde ich attraktiver? Wer hat auf mich die grössere Anziehungskraft?
ANZIEHUNGSKRAFT.
Ich fühlte mich immer zu den Frauen hingezogen, die für mich nicht einfach so erreichbar waren. Sei es weil Sie älter waren als ich, weil Sie auf mich eine ganz spezielle Anziehung ausübten – was auch schon durch ein besonderes Lachen passieren konnte oder weil Sie einfach zu viele Verehrer hatten auf dieser Welt. Doch wirklich glücklich war ich eigentlich nur mit einer Frau in meinem Leben und die habe ich fahrlässigerweise gehen lassen. Ein Stück Alltag hat diese Beziehung gekillt und mein Verhalten damit umzugehen wohl mindestens genau so.
Heute stehe ich da und ziehe Frauen an – die Rolle gefällt mir nicht denn Sie ist irgendwie mit zu wenig Anstrengung verbunden. Hätte mir vor Jahren jemand erzählt, das es mir irgendwann langweilig sein würde weil sich Frauen zu sehr um mich bemühen, ich hätte Ihn für bekloppt erklärt…
Klar, was will ein Mann mehr? Sehr attraktive Frauen schlafen neben einem ein und am Morgen schauen Sie dich lächelnd an. Doch dieses Lächeln macht mir Angst denn ich will Sie nicht verletzen, doch ich weiss irgendwie schon, das es passieren wird. Solange ich nicht kämpfen muss, ist es zu einfach und damit werde ich nie zufrieden sein.
Ein Freund mit dem ich gestern darüber sprach, warnte mich davor einen solchen Beitrag zu veröffentlichen. Er würde dazu führen, das sich die Frauen in meinem Umfeld verändern und nicht mehr ganz so einfach zu erreichen seien. Sie werden Masken aufziehen und mich dazu herausfordern, Sie zu erobern.
Doch was sagte ich schon immer? Sei du selbst, lebe dich aus und schau, ob es passt oder nicht. Schau nicht ob es passt und verändere dich danach, das es passen wird – bleib dich selber.
Alles andere führt zu einem bemitleidenden Schmunzeln meinerseits. Erstens erkenne ich Masken sehr gut, andererseits wird es viel zu anstrengend diese Maske immer zu tragen… also sei du selbst und versuch nicht, dich “für mich” zu verändern…
Ja, die Liebe gibt es und es gibt sogar die perfekte Liebe – dessen bin ich mir nach wie vor sicher (perfekt heisst nicht ohne Probleme, perfekt heisst das man gewillt ist, sich den Problemen zu stellen und Sie zu lösen).
Heute habe ich auf Facebook eine Liebeserklärung gelesen, der eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist…
Wenn mich mein Sohn irgendwann fragt, Wer meine große Liebe war, will ich nicht das alte Fotoalbum rausholen! Ich will auf – D i c h – zeigen dürfen & sagen können : “Es ist deine Mum!”
In diesem Sinne auf die grosse Liebe im Leben resp. der Tatsache, das es Sie gibt und das Glück, Sie vielleicht zu finden.





