Rumänien 2010

Posted: 31st August 2010 by admin in Fotografie, Freizeit, Reisen
Tags:

Rumänien:
-Strand
-unendlich lange Strassen
-extrem schöne Frauen
-Land der Kontraste
-Bester Kaffee, den ich je getrunken habe!

Ich habe mir letztens Gedanken darum gemacht, welche 4 Gegenstände mir am meisten bedeuten in meinem Leben. Nicht einmal so einfach – probiere es selbst einmal aus…
So habe ich mir Gedanken rauf und runter gemacht bis ich zu meiner Liste gekommen bin, auf welche materiellen Werte ich am meisten Wert lege:

1) Foto von meinem verstorbenen Vater. Es ist das einzige Bild, welches ICH von IHM gemacht habe – traurig oder? Es gibt genau ein Bild… natürlich gibt es Bilder aus seinem Leben – doch ich habe es nur auf ein Bild von Ihm gebracht. Sicherlich auch ein Grund wieso ich versuche, so viel wie möglich auf Bild festzuhalten. Mein Vater ist leider viel zu früh gegangen und so hat er meine Fotoleidenschaft gar nie miterlebt – etwas von dem was ich heute am liebsten mache, hätte ich so gerne viele Jahre vorher entdeckt. Doch wie immer merkt man solche Dinge erst dann, wenn es zu spät ist.

2) Mein Reisepass. Mein Reisepass ermöglicht mir eine gewisse Freiheit im Leben und gibt mir die Möglichkeit, andere Länder zu besuchen und somit weitere Kulturen kennenzulernen. Wenn ich mir überlege wie viel meine Grosseltern gereist sind, ist das schon erstaunlich. Die Preise für’s fliegen sind heute so erschwinglich, das ich mit meinen 25 Jahren mehr Länder besucht habe als meine Grosseltern in Ihrem ganzen Leben.

3) Der Ring aus einer früheren Beziehung.
Ja, es gab einmal einen Ring in einer früheren Beziehung. Es war wohl die Frau des Lebens und ich habe Sie damals durch meine Art des Schweigens weggestossen. Damals war ich nicht der offene und kommunikative Typ welcher ich heute bin. Ich habe nicht mit Ihr darüber gesprochen was mich gestört hat und habe alles auf eigene Faust hinbekommen wollen. Eine Beziehung durch die eigene Kraft retten wollen und Sie genau damit zerstören – das soll mir nie mehr geschehen und daher habe ich diesen Ring als Erinnerung daran heute noch bei mir.

4) mein iPhone.
Ja es ist so – mein iPhone ist zu einem der wichtigsten Gegenstände geworden. Ich kann damit fotografieren, mit Freunden in Kontakt bleiben, Mails schreiben etc. etc. (Es gibt für alles eine App). So ist das iPhone (und das ist wirklich keine Werbung) zu einem, für mich persönlich, unverzichtbaren Wertgegenstand in meinem Leben geworden.

Natürlich gibt es noch Dinge wie Geld, Kleider, Wohnung etc. etc. doch die 4 Dinge da oben sind effektiv die wichtigsten für mich.
In diesem wünsche ich euch die selbe Frage, die ich mir gestellt habe: Was brauche ich wirklich um zu leben und was ist verfechtbarer Luxus…

KITT trifft auf CHIPS und Brüste machen auch mit

Posted: 4th August 2010 by admin in Freizeit

Du fragst dich, was so ein Typ wie ich früher in seiner Freizeit getan hat?
Nun, ich war nie der Junge der draussen spielen wollte. Wozu auch? Wenn ich Schlägereien sehen wollte musste ich nur den TV anschalten. Die einzigen Gründe in der Freizeit raus zu gehen waren:
-um auf dem Traktor den ganzen Nachmittag das Feld hoch und runter zu fahren und während dessen mit dem Bauern über den Traktor zu labern. Die waren froh für die Unterhaltung und ich für die spannenden Erlebnisse auf dem Feld *hust*.
-um mit den Mädchen zu reden und Sie damit zu beeindrucken, mehr Punkte bei Tetris zu haben als Michael…

Ansonsten gab es für mich zwei feste Termine am Nachmittag.
Der erste war der gute alte Knight Rider – das Auto liebte ich und ich warte heute noch auf mein Treffen mit Ihm. Ich weiss wo er steht, habe aber einem Menschen versprochen mit Ihr gemeinsam den KITT zu besuchen (steht in der Schweiz :) ).

Ausserdem und das war noch wichtiger in meinem Leben, war die Serie CHiPS. Wisst Ihr noch? Die zwei Cops die jede Frau anbaggerten und einfach nur die besten waren auf Ihrem hypercoolen Polizeimotorrad (Das ging so weit, das mein Rad irgendwann auch so zwei Polizeileuchten vorne verpasst bekommen hat – heute gibt es viel tollere Lichter in div. Onlineshops. Aber dafür bin ich nun zu alt – woooobei… :D ).
ChiPS:

Später gab es dann übrigens erste Erfahrungen mit Baywatch. Das daher weil KITT aus dem Programm geflogen ist und an der Stelle nun CHiPS ausgestrahlt wurde. Gleich nach CHiPS kam dann Baywatch und meine Eltern haben über Monate (Vielleicht waren es auch nur Wochen/Tage) hinweg nicht realisiert, das ich jeden Abend von Brüsten traumatisiert am Tisch gesessen bin.

(Hobie war natürlich immer der Beste für mich. Schliesslich trug er im richtigen Leben den gleichen Namen wie ich. Das gab nunmal einfach + Punkte…
Ansonsten tat es mir Donna an – irgendwie hatte Sie was (es muss der Charakter gewesen sein…) :D

Mittagessen

Posted: 3rd August 2010 by admin in Fotografie

Ein Mittagessen mit Alexander Palacios. Einem der besten Fotografen in Basel.
Ich freu mich auf die Offerte für das Bild :)

Das Pech am Erfolg.

Posted: 26th July 2010 by admin in Frauengeschichten

(Passend zum Beitrag gibt es was neues für die Ohren. Einfach links auf “Play” drücken beim CD Cover – gratis download über den Link) und jetzt kommt auch wirklich der Beitrag…

Das Pech am Erfolg, ein Titel den man am Anfang gar nicht richtig versteht und dann sofort damit anfängt, etwas hinein zu interpretieren. Hast auch du dir vorhin gerade darüber Gedanken gemacht, was ich damit meinen könnte?
Was ich damit gemeint habe ist so simpel wie einfach. Ich erkläre euch es erst einmal anhand von einem Bild, welches Wir noch alle in Erinnerung haben.

Als kleiner Junge oder junge Frau haben Wir Uns immer Dinge gewünscht. Doch die Sachen, an die Wir hätten rankommen können waren nie so wirklich interessant. Nein, es waren die schier unmöglich zu erreichenden Sachen, die Uns gefesselt haben. Eine Märklin Eisenbahn welche Unser Taschengeld für mind. 20 Jahre gekostet hat. Oder eine Lego Packung, bei der man wusste dass der Papa diese nur kauft, wenn auch der Götti und der Onkel dazu beitragen… diese Sachen waren für mich immer die interessantesten Dinge.
Meine Mutter meinte dann jeweils, das ich mir von meinem Taschengeld ja die kleine Legopackung kaufen könne – doch die war öde, die war zu einfach zu erreichen. Dieser kleine Ferrari aus 5 Bauteilen war nunmal nicht so interessant wie dieser, der aus 980 Teilen bestand. DIESEN wollte ich haben (Ich hab Ihn übrigens nie bekommen und mit 17 habe ich Ihn mir dann gekauft – vollkommen blöde als 17 Jähriger sowas zu kaufen, doch ich hatte mir damit einen Kindheitswunsch erfüllt, welchen ich nie vergessen habe).

Heute, einige Jahre später und um viele Lebenserfahrungen reicher ist es nicht anders. Doch aktuell sind es keine Lego mehr, die mich faszinieren. Aktuell sind es eher Berufliche Ziele, Frauen und das Leben als solches.
Bei den beruflichen Zielen und beim Leben als solches bin ich auf dem Weg, den ich mir wünsche und ich bin damit glücklich. Es ist herausfordernd manche Dinge auch anstrengend, doch ich bin auf einem guten Weg.
Das ich auf einem guten Weg bin, merken scheinbar auch die Frauen. Es ist nicht mehr so, das ich mich herausgefordert fühle um eine Frau zu erobern. Nein, irgendwie wurde es zu einfach und Frauen von denen ich vor einigen Jahren nicht einmal gewagt hätte zu träumen, bemühen sich um mich. HEY, FALSCHE ROLLENVERTEILUNG. Ich bin ein KERL, ich will EROBERN.
Ja, ich habe manchen Frauen in den letzten Monaten gesagt, das Sie sich um mich zu bemühen hätten. Ich war Arschloch genug, um Forderungen zu stellen, deren Folgen ich nicht abgesehen habe.
So kommt es, bin ich heute in der Situation das sich manche Frau um mich bemüht und ich gelangweilt hier sitze und mir in aller Ruhe Plus und Minuspunkte einer Frau aufliste und dann vergleiche. Wer passt besser in mein Leben? Wessen lachen finde ich attraktiver? Wer hat auf mich die grössere Anziehungskraft?

ANZIEHUNGSKRAFT.
Ich fühlte mich immer zu den Frauen hingezogen, die für mich nicht einfach so erreichbar waren. Sei es weil Sie älter waren als ich, weil Sie auf mich eine ganz spezielle Anziehung ausübten – was auch schon durch ein besonderes Lachen passieren konnte oder weil Sie einfach zu viele Verehrer hatten auf dieser Welt. Doch wirklich glücklich war ich eigentlich nur mit einer Frau in meinem Leben und die habe ich fahrlässigerweise gehen lassen. Ein Stück Alltag hat diese Beziehung gekillt und mein Verhalten damit umzugehen wohl mindestens genau so.
Heute stehe ich da und ziehe Frauen an – die Rolle gefällt mir nicht denn Sie ist irgendwie mit zu wenig Anstrengung verbunden. Hätte mir vor Jahren jemand erzählt, das es mir irgendwann langweilig sein würde weil sich Frauen zu sehr um mich bemühen, ich hätte Ihn für bekloppt erklärt…
Klar, was will ein Mann mehr? Sehr attraktive Frauen schlafen neben einem ein und am Morgen schauen Sie dich lächelnd an. Doch dieses Lächeln macht mir Angst denn ich will Sie nicht verletzen, doch ich weiss irgendwie schon, das es passieren wird. Solange ich nicht kämpfen muss, ist es zu einfach und damit werde ich nie zufrieden sein.

Ein Freund mit dem ich gestern darüber sprach, warnte mich davor einen solchen Beitrag zu veröffentlichen. Er würde dazu führen, das sich die Frauen in meinem Umfeld verändern und nicht mehr ganz so einfach zu erreichen seien. Sie werden Masken aufziehen und mich dazu herausfordern, Sie zu erobern.
Doch was sagte ich schon immer? Sei du selbst, lebe dich aus und schau, ob es passt oder nicht. Schau nicht ob es passt und verändere dich danach, das es passen wird – bleib dich selber.
Alles andere führt zu einem bemitleidenden Schmunzeln  meinerseits. Erstens erkenne ich Masken sehr gut, andererseits wird es viel zu anstrengend diese Maske immer zu tragen… also sei du selbst und versuch nicht, dich “für mich” zu verändern…

Ja, die Liebe gibt es und es gibt sogar die perfekte Liebe – dessen bin ich mir nach wie vor sicher (perfekt heisst nicht ohne Probleme, perfekt heisst das man gewillt ist, sich den Problemen zu stellen und Sie zu lösen).

Heute habe ich auf Facebook eine Liebeserklärung gelesen, der eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist…

Wenn mich mein Sohn irgendwann fragt, Wer meine große Liebe war, will ich nicht das alte Fotoalbum rausholen! Ich will auf – D i c h – zeigen dürfen & sagen können : “Es ist deine Mum!”

In diesem Sinne auf die grosse Liebe im Leben resp. der Tatsache, das es Sie gibt und das Glück, Sie vielleicht zu finden.

WM-Bekanntschaft

Posted: 25th June 2010 by admin in Frauengeschichten

Es wird wieder Fussball gespielt – dieses mal in Südafrika.
Da gab es doch mal was, werden einige Leser dieses Blogs denken? Fussball? Jerry? Na diese Kombination war hier im Blog schon mal vertreten. Genau!
Die Em-Bekanntschaft. Da spielte mal so ne Europameisterschaft hier im Lande (2008) und so lernte ich auch die Em-Bekanntschaft kennen. Zwei Jahre ist das nun her und in diesen zwei Jahren, ja da hat sich vieles verändert. Ich bin umgezogen in den schönen Kanton Basel und bin im Herzen noch genau so Berner wie vor einem Jahr. Ich habe einige Frauen kennengelernt und davon waren/sind einige einfach toll. Ausserdem hat sich mein Nutzerverhalten am Handy geändert und seit gestern verändert er sich wieder. Wie sagt die Firma selbst? “This changes everything. Again.” Der Satz passt einfach gut auf den Blick auf die letzten zwei Jahre.

Doch während beim Handy ein neues Modell alles auffrischt und man wieder richtig Lust drauf hat alles auszuprobieren, sieht das bei der Frauenwelt schon anders aus. Ja ich lerne gerne Frauen kennen, doch irgendwie sind da langsam aber sicher mal Selbstzweifel…
Sollte ich mein Lebensmotto “ganz oder gar nicht. Entweder mit ganzem Herzen dabei oder es gleich sein lassen” etwa überdenken?
Wie ich feststellen durfte funktioniert es fast immer, in einem unglaublich freien Rahmen eine Frau kennenzulernen und auch eine Bettbekanntschaft daraus entstehen zu lassen – mehr aber auch nicht. Wieso? Auf genau dieses Wieso habe ich noch keine Antwort gefunden. Vielleicht bin ich in meinen jungen Jahren zu wenig gelassen – doch auf Gelassenheit hab ich keine Lust, ich bin wie ich bin und das ist im Moment durchs Leben eilend – Karriere, Privatleben welches nicht besser sein könnte – was will ich also mit Gelassenheit? Die kann dann in 5-10 Jahren kommen…

Vielleicht ist offen sein und Ehrlichkeit halt eben doch nicht so erwünscht, wie immer behauptet wird. Vielleicht an der Zeit das man einfach mal das macht was man auf Plattformen wie FB etc. gerne tut – sein Image pflegen. Authentisch JA – aber vielleicht doch mit einer Maske auftreten? Eine Gelassenheitsmaske?

Nunja, zurück zum Thema: Es wird ja wieder Fussball gespielt und ne WM-Bekanntschaft noch nicht aufgetaucht, über die man schreiben müsste ;) Aber es ist ja erst die Vorrunde, in der heissen Phase sind wir noch nicht – resp. die Schweizer schon in der kalten ausgeschieden.
Am Sonntag feiere ich mit meinem Berner Herzen und der EM-Bekanntschaft übrigens den Sieg im Achtelfinale über England in Bern.
Die heisse Phase kommt also – und nach der WM? Wir werden sehen, bleiben Wir erstmal ganz gelassen ;-)

Imagine Festival

Posted: 12th June 2010 by admin in Fotografie, Freizeit, Musik

Damit Ihr mal wieder was zu sehen bekommt…
Frauengeschichten sind momentan eher geheim und vertraulich, daher schreibe ich dann, wenn es Zeit wird zu schreiben – ihr versteht das ja ;-)

Das Video wurde am Imagine Festival aufgenommen – dort geniesse ich gerade ein Engagement und hab so, die tolle Möglichkeit auch auf der Bühne Videos zu drehen. Der Film ist nur schnell/schnell zusammengeschnitten – eine bessere Ausführung folgt nach dem Festival.

Heute war der Dreiländerlauf in Basel angesagt.
Ein Lauf, der für mich eine spezielle Bedeutung hat, da ich dort im letzten Jahr meinen ersten Halbmarathon absolviert habe.

Heute war wieder etwas spezielles angesagt. Wir rannten als James Bond Crew mit entsprechendem Outfit.

Denn was Bond kann, können Wir schon lange. Rennen im Anzug? Kein Problem. Dabei verdammt gut aussehen und lächeln? Bekommen Wir hin. Die Mission “Dreiländerlauf und zwei Bonds” war geboren. Ein Bondgirl fehlte noch, und so musste Anca kurzerhand auch mitkommen ;)

Die Reaktionen waren ganz durchmischt. Frauen fanden es ganz oft ziemlich cool und lobten Uns für Unser “gutes Aussehen”. Andere, besonders Männer, hätten wohl kotzen können als Wir Sie überholten. Da gab es einige, die sich in sämtliche verfügbare Edelklamotten der Sporthersteller geschmissen haben und tShirts mit Aufdrucken “Sportverein Blablabla” getragen. Kein Wunder fanden Sie es nicht all zu toll, kamen da zwei Jungs in Jeans, Hemd, Krawatte und Sakko um Sie im Eiltempo zu überholen.

Auf jeden Fall war es mal wieder eine gelungene Aktion und ein verdammt lustiger Tag.
Das beste war im Ziel, als Markus zwei Getränke holen wollte. Da fand die eine Dame “Sorry ist nur für Läufer die da mitgerannt sind”. Er drehte sich ganz cool kurz um, um seine Startnummer zu zeigen und schon war das Lachen im Gesicht der Frau in ganz Basel zu sehen ;)

Markus, Anca und Lars -> das war genial und wofür haben Wir es gemacht? Richtig, für den RESPEKT :D

Achja, meine Zeit betrug 59:39:3 für die 10.1KM, die Wir heute gerannt sind. Not bad in einem Anzug ;)

und hier die Bilder:

(Im Starbucks mit entsprechender Kaffeevorbereitung)

(Vom Starbucks auf dem Weg zur Strecke)

(Start – als Wir ganz verwundert waren, wieso hier alle so motiviert und verbissen an die Sache ran gehen)

(Nach dem Lauf und der Sehnsucht nach einem Eis ;) )

(Medaillen für das beste Outfit – diesen Fantasiepreis hatten Wir auf sicher ;) ).

Ein Augenblick

Posted: 13th May 2010 by admin in Frauengeschichten

Ein Gastbeitrag auf TKKG.ch – heute von Karl M.
Ich bedanke mich bei dir, für diese schön zu lesenden Zeilen.

Sonntag Abend. Ein ungezwungener Abend.geplanter Ausgang mit Kollegen,
unterwegs. Persönliches Ziel; einfach raus und Spass haben. Vielleicht
trifft man den einen oder anderen Kollegen an und vielleicht hat man
ja die eine oder andere Diskusion oder Gespräch. Ein ungezwungener
Abend. Viele Ideen und Inputs der letzten Tage begleiten mich auf
meinem Weg. Treffe Leute an, welche ich länger nicht mehr gesehen
habe, wechsle hier und dort ein paar Wörter, geniesse die Bands die
spielen. Lerne wieder ein paar Leute kennen. Und dann, vor mir steht
eine Frau. Blonde Haare, blaue Augen. Ständiger Blick nach hinten.
Kann verfolgen, wie nachgefragt wird, wie ich heisse, woher ich komme.
Eine Kollegin versucht ihr zu erklären, wie sie mich ansprechen kann.
Wirkt ruhig, still und natürlich. Sie traut sich nicht, ich mich auch
nicht. Wieso? Ich bin doch gar nicht schüchtern? Will ich nicht? Kann
ich nicht oder bin ich nervös?

Sie wechseln den Standort. Laufe noch ein paar mal den Abend neben ihr
vorbei. Nichts passiert…

Doch dann, beim Verlassen des Anlass geht sie Richtung Asgang, kommt
neben mir vorbei, schaut mir tief in die Augen. Erwiedere ihren Blick.
Ein paar Sekunden, ein kleiner Moment. Mir kommt es vor wie gerade
eine Zeitlupe abläuft. Ton und der Rest drum herum verschwindet. Ein
kleiner Augenblick. Kann es sein? Ich weiss nichts von ihr. Keine
Informationen, kein Name, keine Adresse, keine Nummer.

Lange studiere ich am Tag noch an den Augenblick. Sollte es so sein?
Wieso hab ich nicht einfach ein kleines “Hallo” gesagt? Und
schlussendlich sag ich mir, alles kommt wie es kommen soll.

Ein kleiner Augenblick, viele Gedanken. Dankbar für den Augenblick,
den Moment. Ich freue mich auf die Zukunft.

WOW-Effekt

Posted: 2nd May 2010 by admin in Fundstücke

Zum Wochenanfang keine Musik, sondern ein unglaubliches Video. WOW.

AntiVJ – ENGHIEN from AntiVJ / Joanie on Vimeo.

Danke @Lars.